Der Power-Check war wieder hochgradig emotional / hier gibt es alle Ergebnisse

Che – Die Objekte der Begierde stehen mitten auf dem Platz. Umringt von jungen Sportlerinnen und Sportlern glänzen die Gold-, Silber- und Bronzepokale im Licht der Abendsonne. Es ist Power-Check im Aumattstadion, die Sparkassen-Pokale warten auf ihren Einsatz bei der Siegerehrung – und die Kinder haben leuchtende Augen. (Foto: Bernd Hefter)
Wirklich aufgeregt sind allerdings nicht die fünf- bis elfjährigen Mädchen und Jungs, für die gleich der 400 oder 800 Meter-Lauf ansteht. Wirklich aufgeregt sind die Mütter und die Väter. So wird es beim traditionellen „SCL Power-Check – der Sparkassenpokal“ bei den abschließenden Langläufen über ein oder zwei Stadionrunden noch einmal richtig emotional.
„Ich bin aufgeregter als mein Kind“, gesteht eine Mutter und überlegt, welchen guten Ratschlag sie ihrer Tochter noch mit auf die zwei Runden geben kann. Sie entscheidet sich für taktische Anweisungen. „Erst einmal langsam angehen und am Ende alles geben“, sagt sie. Ob das Mädchen das noch mitbekommt? Sie steht schon auf Startposition und scherzt mit ihren Konkurrentinnen. Ein Vater ruft noch kurz vor dem Knall der Startklappe einen anderen guten Ratschlag seiner Tochter zu: „Du musst gleich schnell loslaufen!“
Den Ratschlag hat dann ein anderes Mädchen beherzigt und galoppiert schon auf den ersten 100 Metern dem Feld auf und davon. Leider geht ihr nach einer halben Runde die Puste aus, das Feld ist aufgerückt und reicht die allzu forsche Läuferin nach hinten durch.
Der Power-Check im Aumattstadion hat alle Jahre seine eigenen Gesetze. Am Ende gewinnt, wer im Sprint, Weitsprung, Ballwerfen und im Langlauf die wenigsten Platzpunkte in den einzelnen Disziplinen sammelt. Die Plätze eins bis drei werden mit Pokalen geehrt, ab Platz vier gibt es für alle Kinder eine glänzende Silbermedaille.
Da es den Power-Check in Zusammenarbeit mit der Sparkasse schon seit annähernd drei Jahrzehnten gibt, haben manche Väter oder Mütter auch ein Déjà-vu Erlebnis. So auch SCL Heel Trainer Helmut Schleh. Er hat als Kind schon den Power-Check gewonnen, 25 Jahre später gewinnt seine Tochter.
Das sind die Power-Check-Sieger 2026:
Schüler M 5: 1. Ivan Ejiofor, 2. Pawlos Tekleab, 3. Ferhat; M 6: 1. Ege Murat; M 7: 1. Oliwier Piwowarski, 2. Yared Tekleab, 3. Amen Towelde; M 8: 1. Nils Daverkausen, 2. Adam Batmaz, 3. Oskar Schnepf; M 9: 1. Oskar Gediehn, 2. Nephi Bosal, 3. Emil Aliamkin; M 10: 1. Frederik Hölzle und Hendrik Kett, 3. Finian Firchau; M 11: 1. Maxim Scherer, 2. Roman Nekrashevych, 3. Faris Abu Alwan.
Schülerinnen W 5: 1. Aryam Asmerom; W 6: 1. Tabita Divine Wowoui, 2. Mirabel Jamanka, 3. Ela Ulucan und Ruffa Mera; W 7: 1. Felicia Krömer, 2. Nathanael Bekem, 3. Arsema Kidane; W 8: 1. Bezawit Atasnaw Ayele, 2. Merveille Yidi Wowoui, 3. Maya Osipova: W 9: 1. Nathalie Schleh, 2. Medina Mazreku, 3. Rima Abu Alwan, W 10: 1. Nikola Piwowarska, 2. Safiya Aziev, 3. Jale Schoster; W11: Lucy Lehmann, 2. Silvia Schleh, 3. Jasmin Khamba.











