{"id":96,"date":"2007-04-15T07:09:58","date_gmt":"2007-04-15T06:09:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sclbadenbaden.de\/?p=96"},"modified":"2007-04-15T07:09:58","modified_gmt":"2007-04-15T06:09:58","slug":"der-scl-heel-trauert-um-helmut-hafele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sclbadenbaden.de\/?p=96","title":{"rendered":"Der SCL-Heel trauert um Helmut H\u00e4fele"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2007\/04\/helmut-hafele.jpg\" title=\"Helmut H\u00e4fele\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2007\/04\/helmut-hafele.thumbnail.jpg\" alt=\"Helmut H\u00e4fele\" \/><\/a><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Che \u201c Sein Markenzeichen war die Trillerpfeife. Helmut H\u00e4fele hat sie f\u00fcr immer weggelegt: Am fr\u00fchen Sonntagmorgen verstarb einer der erfolgreichsten Leichtathletik-Trainer Deutschlands im Alter von 82 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 19. April, 14 Uhr in der Friedhofskapelle Steinbach statt.<\/font><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\"><span>  <\/span><\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\"> <\/font><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Helmut H\u00e4fele schrieb in den 50er und 60er Jahren deutsche Leichtathletik-Geschichte und war bis zuletzt erfolgreich als Sprinttrainer beim SCL-Heel Baden-Baden aktiv. \u0153Er war ein Mensch und Trainer, der uns allen immer ein Vorbild sein wird. Seine menschliche W\u00e4rme, seine Sachkunde und seine Kompetenz junge Sportler zu f\u00fchren und sie zur Hochleistung zu motivieren waren einmalig\u0153, w\u00fcrdigt SCL-Vorstand Bernd Hefter den Verstorbenen. Auch wenn er unter Sportlern als streng galt und \u00e4u\u00dferste Disziplin eingefordert hat, so war H\u00e4fele bei seinen Athleten \u00fcberaus beliebt und viele hielten auch noch lange nach Ende ihrer sportlichen Karriere engsten Kontakt. <\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">H\u00e4fele war fast 60 Jahre als Sprinttrainer t\u00e4tig. Sportlich begann seine Laufbahn 1949 bei Phonix Karlsruhe. Sp\u00e4ter fusionierte Ph\u00f6nix mit dem VfB M\u00fchlburg zum Karlsruher Sportclub. H\u00e4fele war an der Geburt des KSC ma\u00dfgeblich beteiligt. <\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Beim KSC ging es dann sportlich steil aufw\u00e4rts. Anfang der 50er Jahre f\u00fchrte er den talentierten Sprinter Heinz F\u00fctterer nicht nur zu mehreren deutschen Titeln und Europameisterschaften, sondern auch zum Weltrekord \u00fcber 100 Meter (10,2 Sekunden). Mit der Staffel des KSC gewann H\u00e4fele mehrere deutsche Meisterschaften. Das KSC-Quartett mit Kn\u00f6rzer, Kaufmann, F\u00fctterer und Meier lief deutschen 4 x 100 Meter Rekord. <\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Mit Edmund Burg hatte H\u00e4fele einen weiteren Weltklassesprinter unter seinen Fittichen, auch Manfred Germar holte sich in Karlsruhe Know how in der H\u00e4fele-Sprintschule. Dann kam das Jahr 1960. Es sollte mit zwei olympischen Goldmedaillen der H\u00f6hepunkt in der Trainerlaufbahn H\u00e4feles werden. Sein Sch\u00fctzling Armin Hary gewann in Rom als bislang einziger Deutscher ein 100 Meter Finale bei Olympia und auch die 4 x 100 Meter Staffel mit Cullamnn, Hary, Mahlendorf und Lauer wurden Olympiasieger.<\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\"> <\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"> <\/span><span style=\"font-family: Arial\"><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Goldene Zeiten erlebte H\u00e4fele aber nicht nur als Trainer, sondern auch als Organisator internationaler Meetings. Unvergessen ist das Weltklassemeeting 1955 im Karlsruher Wildparkstadion. 35.000 Zuschauer jubeln dem Ausnahmel\u00e4ufer Emil Zatopekt zu, das Foto auf der Ehrenrunde ging um die Welt. Der damals selbst\u00e4ndige Friseurmeister H\u00e4fele hatte in den Folgejahren noch weitere Weltklassesportler nach Karlsruhe geholt. F\u00fcr seine Verdienste wurde Helmut H\u00e4fele vielfach vom Deutschen und dem Amerikanischen Leichtathletik-Verband und dem Land Baden-W\u00fcrttemberg ausgezeichnet.<\/font><\/span><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\"> <\/font><span style=\"font-family: Arial\"><font size=\"2\">Anfang der 70er Jahre wechselt H\u00e4fele beruflich zum S\u00fcdwestfunk und zieht von Karlsruhe in die Baden-Badener Gegend. Fortan trainierte er die Sportler von LuK Steinbach\/B\u00fchl Anfang der 90er Jahre wechselt H\u00e4fele dann als Sprinttrainer zum SC Baden-Baden. Hier f\u00fchrte er zahlreiche junge Talente, wie Tim Assenheimer und Andreas Vieweger zu herausragenden Leistungen. Bis zuletzt trainierte H\u00e4fele ein Team von sieben SCL-Sportlern und stand drei- bis viermal w\u00f6chentlich, assisitiert von Ehefrau Traudel, auf der Bahn im Aumattstadion und hat mit seiner Pfeife zum Start geblasen. Der Ton ist jetzt f\u00fcr immer verstummt. <\/font><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Che \u201c Sein Markenzeichen war die Trillerpfeife. Helmut H\u00e4fele hat sie f\u00fcr immer weggelegt: Am fr\u00fchen Sonntagmorgen verstarb einer der erfolgreichsten Leichtathletik-Trainer Deutschlands im Alter von 82 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 19. 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