{"id":10456,"date":"2016-06-05T08:37:45","date_gmt":"2016-06-05T07:37:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sclbadenbaden.de\/?p=10456"},"modified":"2016-06-05T08:38:52","modified_gmt":"2016-06-05T07:38:52","slug":"am-samstag-startet-carl-in-buehlertal-neue-kolumne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sclbadenbaden.de\/?p=10456","title":{"rendered":"Am Samstag startet Carl in B\u00fchlertal \/ neue Kolumne"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0700.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10124\" src=\"http:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0700-300x200.jpg\" alt=\"IMG_0700\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0700-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0700-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.sclbadenbaden.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_0700.jpg 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Generalprobe f\u00fcr die Olympischen Spiele ist vorbei, und sie kann sich sehen lassen: Beim Weltcup in Rom ging ich am 7. Mai \u00fcber 20 Kilometer auf Platz 15, in der Team-WM-Wertung erreichte ich mit den Potsdamern Christopher Linke und Hagen Pohle einen hervorragenden vierten Rang \u2013 hinter China, Kanada und Ecuador, also als beste europ\u00e4ische Mannschaft. Trotz nicht einfacher Bedingungen erreichte ich in 1:21:26 Stunden eine neue pers\u00f6nliche Bestzeit und war f\u00fcnftbester Europ\u00e4er in dem Feld \u2013 eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum 13. Platz beim Europacup im vergangenen Jahr. <!--more-->Noch besser in Rom war Linke als Zehnter, der die 20 Kilometer auch in Rio gehen wird, wie auch seine Vereinskollegen NilsBrembach und Pohle, der vielleicht sogar beide Strecken macht, w\u00e4hrend ich mich dort auf die 50 Kilometer konzentriere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Ergebnis beim Weltcup auf der k\u00fcrzeren Distanz stimmt mich zuversichtlich f\u00fcr mein Olympia-Deb\u00fct. Und trotzdem ist bis dahin noch ein weiter Weg zu gehen. Einige Trainingskilometer und ein H\u00f6hentrainingslager im Juli in Bulgarien muss ich noch absolvieren, damit ich am 19. August in Rio in Form bin. Lange ist es nicht mehr hin bis zum gro\u00dfen H\u00f6hepunkt. Doch Wettk\u00e4mpfe wie die Team-WM sind eine gute Gelegenheit, auch mal ein kurzes Zwischenfazit zu ziehen: F\u00fcr mich ist die Saison bisher gut verlaufen. Vor allem bin ich froh, dass ich meine gute Form im Wettkampf zeigen konnte und dass wir auch als Team ein Achtungszeichen setzen konnten. Vierter bei der Weltmeisterschaft, das ist kein Ergebnis, das man jeden Tag erzielt.<br \/>\nZum anderen hat man aber auch gesehen, wie weit verbreitet das Gehen auf hohem Niveau mittlerweile ist. Dass beim Weltcup oder bei Weltmeisterschaften Teilnehmer aus allen Kontinenten dabei sind, ist nichts neues. Dass aber aus so vielen Ecken der Erde Geher kommen, die 20 Kilometer in 1:20 bis 1:22 Stunden oder schneller gehen k\u00f6nnen, ist der Zwischenstand einer Entwicklung, die in den letzten Jahren rasant zugenommen hat. Vor allem die s\u00fcdamerikanischen L\u00e4nder haben deutlich zugelegt, aber auch Kanada, Mexiko und zum Beispiel Indien \u2013 neben den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und China, Japan und Australien, die schon seit l\u00e4ngerem viele Weltklassegeher haben.<br \/>\nDen zweiten, f\u00fcr mich freien Wettkampftag, nutzte ich, um mir noch die 50 Kilometer anzuschauen und zwischen Kolosseum und Circus Maximus etwas Sightseeing zu machen. Als ich dabei \u00fcber die antiken Stra\u00dfen beim Forum Romanum stapfte, sah ich die kurze Kopfsteinpflasterpassage, die wir im Wettkampf hatten, im Nachhinein deutlich gelassener. Insgesamt war das Wochenende schon ganz sch\u00f6n kr\u00e4fteraubend, besonders nat\u00fcrlich durch den Wettkampf. Nach all dem Training macht es auch Spa\u00df, seine ganze Energie dann auf einmal rauszulassen.<br \/>\nDie Quittung bekam ich allerdings wenige Tage sp\u00e4ter, als ich mir eine hartn\u00e4ckige Erk\u00e4ltung zuzog. Nachdem ich einige Tage pausierte, ging es mir wieder deutlich besser, und so entschied ich, trotzdem an der Deutschen Meisterschaft \u00fcber 20 Kilometer teilzunehmen. Also startete ich am 22. Mai in Naumburg \u2013 merkte aber bereits in den ersten Runden, dass ich nach der Krankheit doch noch nicht fit genug war, wieder einen Wettkampf zu machen. So stieg ich bereits im sechsten Kilometer aus, um kein Risiko einzugehen. Die Olympia-Vorbereitung geht schlie\u00dflich vor. Etwas schade um den Wettkampf zwar, aber der wichtigere war in Rom \u2013 und der ganz wichtige kommt noch. Und f\u00fcr diesen war es wichtig, schnell wieder ins Training einzusteigen.<br \/>\nEinen Wettkampf werde ich vor den Olympischen Spielen aber noch machen, und zwar zu Hause (na ja, so gut wie): Am 11. Juni, also kommenden Samstag, finden im Mittelbergstadion in B\u00fchlertal die Deutschen Gehermeisterschaften auf der Bahn statt. Ich werde \u00fcber 10000 Meter am Start sein und hoffe auf eine Medaille in der M\u00e4nnerwertung. Eine Gelegenheit f\u00fcr jeden Mittelbadener, sich das Gehen vor den Olympischen Spielen mal aus n\u00e4chster N\u00e4he anzuschauen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Generalprobe f\u00fcr die Olympischen Spiele ist vorbei, und sie kann sich sehen lassen: Beim Weltcup in Rom ging ich am 7. 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